"Die Tränen des Phoenix"
Konzert in der seit zwei Jahren geschlossenen Kirche St.
Winfried. [...]
Kray. "Mensch - Kultur - Teilhabe"; unter diesem etwas
sperrigen Motto stand ein Konzert des "Landesblasorchesters
Nordrhein-Westfalen" in der ehemaligen Kirche St. Winfried in
Essen-Kray.
Mit Hilfe von Kunst und Musik sollte der Blick für Neues,
bislang Unentdecktes geöffnet werden. Es ging um einen Anstoß,
Handlungsmöglichkeiten jenseits der alltäglichen Routine
wahrzunehmen, so die Intension der Veranstalter.
Über 100 Gäste kamen, manche auch um die Gelegenheit zu nutzen,
noch einmal die seit zwei Jahren geschlossene Kirche St.
Winfried zu besuchen.
Pfarrer Hermmann-Josef Brandt kam aus der Pfarrei St. Nikolaus
und Meinolf Roth, Vorsitzender der Theresia-Albers-Stiftung,
begrüßten die Gäste. Professorin Margot Sieger, die
Verantwortliche für die wissenschaftliche Begleitung, stellte
dem Publikum das zentrale Anliegen des Projektes vor.
Das Landesblasorchester Nordrhein-Westfalen, ein
Auswahlorchester des Volksmusikerbundes NRWs, spielte während
des Konzertes Werke zeitgenössischer Komponisten aus Deutschland
und Nordrhein-Westfalen. Ein künstlerischer Höhepunkt war das
Stück "Die Tränen des Phönix", das der Komponist Thomas Krause
persönlich vorstellte. Für das Publikum besaß das Werk eine
symbolische Bedeutung: Ganz so, wie das Fabeltier Phönix sich
aus seiner Asche zu neuem Leben erhebt, soll auch das ehemalige
Gemeindeleben im Rahmen des Projekts - wenngleich in gewandelter
Form - erneut erwachen.
Die Veranstaltung fand statt im Rahmen des Projektes
"Gesellschaftliche Teilhabe für ein gelingendes Leben in der 3.
und 4. Lebensphase", das von der Katholischen Pfarrei St.
Nikolaus und der Theresia-Albers-Stiftung getragen und der
Stiftung Wohlfahrtspflege gefördert wird. Im Rahmen dieses
Projektes soll auf dem Gelände der ehemaligen Kirche St.
Winfried ein Wohnen mit Service für Senioren mit einer
integrierten Begegnungsstätte für die Bewohner des umliegenden
Viertels entstehen.
WAZ, 23.02.2010 Lokalteil
Raum und Klang für die Bilder
Fritz Langs "Metropolis" ist mit
Orchesterbegleitung zu Gast in der Kölner Philharmonie. Die
Veranstaltung eröffnete spektakulär die "Kölner Kinonächte".
Die Kinonächte präsentieren rund 40 Filmprogramme an 17
Spielorten.
KÖLN - Als das Landesblasorchester Nordrhein-Westfalen sich
auf den Kammerton A einstimmte und zum Abschluss der Prozedur
einen Akkord schmetterte, da ging die Sache schon in eine gute
Richtung: das klang nämlich ein wenig so wie die Fanfare, mit
der das Lucas-Sound-System dem Kinopublikum stolz seinen
Dolby-Surround-Klang vorführt. Auch in der Folge orgelte und
rumorte das Ensemble unter der Leitung von Renold Quade ganz
vorzüglich. In der Kölner Philharmonie begleiteten die Musiker
Fritz Langs Stummfilmklassiker „Metropolis", der auf der
Leinwand über ihren Köpfen seinen Lauf nahm.
Mit diesem Ereignis feierten die „Kölner Kinonächte" ihren
Auftakt [...]. Dass zu "Metropolis" ein Klavier spielt, ist
nicht ungewöhnlich - Aufführungen mit Orchester sind dagegen
ungleich aufwändiger und bleiben die Ausnahme. Dabei entfaltet
sich in ihnen natürlich weit dynamischer das Klangspektrum der
Musik von Gottfried Huppertz, das sich zwischen funktionaler
Untermalung und expressiver Klangverstärkung der Bilder spannt,
scheppernde Anleihen bei der „Marseillaise" inklusive.
Dabei vermieden es Quade und sein Ensemble weitgehend, allzu
heftig das Wagnerianische an der Musik des 1887 in Köln
geborenen Komponisten Huppertz hervorzukehren. Erst ganz am
Ende, wenn das „Hirn" von „Metropolis", der Industrielle Joh.
Fredersen, auf Betreiben seines Sohnes Freder dem Arbeiter Grot
als der „Hand" just diese reicht, donnern die Pauken. Doch zu
diesem Zeitpunkt klingt solches Pathos eher wie ein ironischer
Kommentar auf die Botschaft des Films, die später auch ein
Joseph Goebbels unterschreiben konnte:
Mittler zwischen Hirn und Hand sei das Herz.
Sozusagen schnittgenau Musik und Bilder übereinander zu bringen,
ist bei Live-Performances des Orchesters vermutlich ein Ding der
Unmöglichkeit: da erklingt schon mal eine Glocke erst, wenn sie
auf der Leinwand bereits geschlagen hat.
Ansonsten aber schnürte das Orchester sehr präzise den
Soundtrack von „Metropolis" herunter, dieser geradezu manisch
rhythmischen Stadt, die sich im Takt der Maschinen, der Kolben,
der Schichtwechsel der Arbeiter und der Aufzüge und Förderbänder
bewegt. Nicht umsonst spielen Uhren und uhrengleiche Apparaturen
auf der Leinwand eine so leitmotivisch zentrale Rolle.
[...] So bekamen Langs Bilder am Donnerstagabend Raum und
Klang, was das Publikum mit lang anhaltendem Applaus quittierte.
Und auch mit einigen Lachern angesichts mancher Actionszenen,
die dem entschlossenen Monumentalismus des Regisseurs zum Trotz
denn doch wirkten, als müsse das Kino erst noch üben. [...]
Kölner Stadt-Anzeiger. Von Frank Olbert, 28.08.09, 20:31h
Eröffnung der Kölner Kinonächte
Optisches Kraftpaket "Metropolis"
Fritz Langs Stummfilm „Metropolis" eröffnete die Kölner
Kinonächte. Die Kölner kamen jetzt nicht nur optisch in den
Genuss dieses monolithischen Kraftpakets, sondern auch
akustisch: Das Landesblasorchester NRW spielte die
Originalmusik.
KÖLN - Eine cineastische Sternstunde erlebte das Publikum -
darunter erfreulich viel Jugend - mit der Auftaktveranstaltung
der Kölner Kino-Nächte in der ausverkauften Philharmonie.
Gezeigt wurde Fritz Langs monumentaler Stummfilm „Metropolis"
von 1925 / 26 in seiner restaurierten und auf knapp 150 Minuten
erweiterten Fassung. Martin Koerber hat sie im Auftrag der
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung erstellt.
2001 wurde sie ins Weltdokumentenerbe der Unesco aufgenommen
- wo sie neben dem Nibelungenlied und der Gutenberg-Bibel
rangiert - und im selben Jahr bei der Berlinale erstaufgeführt.
Neu an dieser Version sind auch die Zwischentexte, die das
immer noch fehlende Viertel des ursprünglich über dreieinhalb
Stunden langen Films erklärend ergänzen. Die Kölner kamen jetzt
nicht nur optisch in den Genuss dieses monolithischen
Kraftpakets, sondern auch akustisch: Das Landesblasorchester NRW
spielte unter der Leitung von Renold Quade die von Gottfried
Huppertz für den Film komponierte Originalmusik - so wie sie bei
der Premiere 1927 in Berlin zu hören war. [...]
Schließlich explodiert der Maschinenmoloch
Im vorigen Jahr entdeckte man im Filmmuseum von Buenos Aires ein
16-Millimeter-Negativ mit 30 Minuten bisher fehlendem Material.
[...] Bläser, Streicher und Schlagzeuger des
Landesblasorchesters spürten mit Pauken und Trompeten dem Pathos
nach, mit dem Gottfried Huppertz, auf den Zeitgeist-Spuren von
Strawinsky und Gershwin wandelnd, Fritz Langs Monumentalwerk
illustrierte.
Nicht immer passten die Einsätze punktgenau zu den Szenen auf
der Leinwand, aber die Begeisterung des üppig besetzten
Ensembles - ein Auswahlorchester des Volksmusikerbundes NRW -
übertrug sich gleichwohl sofort auf die Zuschauer. Faszinierend
ist sicher nicht nur die [...] Geschichte vom Industriellensohn
Freder (Gustav Fröhlich), seinem Engagement für die geknechtete
Arbeiterschaft und der Liebe zur Lichtgestalt Maria (Brigitte
Helm), [...] sondern die Genialität, mit der der ehemalige
Architekturstudent Fritz Lang vor 85 Jahren seine Visionen von
einer entmenschlichten, durchtechnisierten Welt auf Zelluloid
bannte. Der Kampf zwischen Gut und Böse bei der Hetzjagd durch
die Katakomben, die Explosion des Maschinenmolochs, die
Überflutung der Unterstadt und die Rettung der Kinder jagen
einem auch heute noch mehr Schauer über den Rücken als jeder
moderne High-Tech-Science-Fiction-Film.
Eine überzeugende Tonsprache
Rüdiger Baldauf brilliert mit
Dürener Ensemble und dem Landesblasorchester
Düren. Wenn das Sinfonische Blasorchester (SBO) der
Musikschule Düren unter Leitung von Renold Quade ins Haus der
Stadt einlädt, wissen nicht nur Eingeweihte, dass wieder ein
ebenso kontrastreicher wie unterhaltender außergewöhnlicher
bläserischer Konzertabend zu erwarten ist. Und auch diesmal
wurden die Erwartungen voll erfüllt.
Zu Gast war einen wieder das Landesblasorchester NRW (LBO
NRW). [...] Renold Quade zeichnet seit nunmehr fast 15 Jahren
als künstlerischer Leiter und Dirigent sehr erfolgreich für die
Qualität verantwortlich, was sich auch in Auszeichnungen bei
Konzertwettbewerben niederschlägt. Zum anderen war es ihm der
der Unterstützung durch das Unternehmen Yamaha Music Europe
gelungen, den renommierten Jazztrompeter Rüder Baldauf für
Konzert und Workshops zu gewinnen. Kontrastreich war das
Programm. Das LBO NRW zeigte mit "Sleep" von E. Whitacre, zu
welcher überzeugenden gesanglichen Tonsprache das große
Konzertblasorchester finden kann, und setzte anschließend die in
der "Ouvertüre zu Candide" von Leonard Bernstein angelegte
Zwiesprache von Optimismus und Pessimismus leichtfüßig und
perlend um. [...]
Beide Orchester begleiteten Rüdiger Baldauf mehrmals. [...]
der Solist, der Trompete, Kornett und Flügelhorn einsetzte,
(zeigte) sich begeistert: "Ich habe vergessen, dass hinter mir
keine Big Band sitzt, sonder ein sinfonisches Blasorchester."
[...]
AN D, 5. Juni 2009
Musikalisches Feuerwerk
Bad Berleburg Hochkarätige Interpreten machten Konzert der
Rotarier zum Hörspektakel - Zwischenrufe wie "Fantastisch" oder
"Ganz großartig" waren im Bürgerhaus nicht selten.
akm - Ausgerechnet "Sleep" hieß die erste Komposition des
Abends. Und als Johannes Röhl, Präsident des Rotary-Clubs
Berleburg-Laasphe, nach der Darbietung auf die Bühne ging, um
das gut gefüllte Bürgerhaus zum Benefitzkonzert des Serviceclubs
zu begrüßen, gab er zu, dass er ein Lied mit einem solchen Titel
als Auftaktstück für durchaus gefährlich gehalten hatte. Doch
nach dem stimmungsvollen Anfang war er sicher: "Hier wird heute
Abend keiner einschlafen. Und wenn doch, so vespreche ich, dass
Sie Ihre Eintrittsgelder zurückbekommen." Röhl musste die Kasse
nicht noch mal zücken.
Das Landesblasorchester Nordrhein-Westfalen, das man den
vergangenen Sonntag verpflichtet hatte, erfüllte den Saal mit
imposanten Klängen, schwungvollen Melodien und genialen
Harmonien, sodass am laufenden Band Zwischenrufe wie
"Fantastisch!" und "Ganz großartig!" zu vernehmen waren und es
am Ende Standing Ovations gab. 65 Blasmusiker [...] bilden unter
der Leitung des Dürener Chefdirigenten Renold Quade das
Auswahlensemble [...].
[...] die Musiker (stellten) ihre Vielfältigkeit auch beim
Konzertabend des Rotary-Clubs in Bad Berleburg unter Beweis und
die bunte Musikpalette (reichte) von tradionellen
Blasorchesterkompositionen bis hin "Somewhere over the rainbow"
und dem modernen Stück "Imagasy" des [...] Nachwuchskomponisten
Timo Kraas [...]. Monika Brunert-Jetter betonte in einer kurzen
Rede, dass sie sichtlich stolz sei, [...]
Fördervereinsvorsitzende des Landesblasorchesters NRW sein zu
dürfen [...]. Echte Begeisterungsstürme brandeten durch das
Bürgerhaus, als Rüdiger Baldauf die Bühne betrat und mit
Trompete und Flügelhorn ausgestattet einige Solostücke zum
Besten gab.
Baldauf, der als einer der vielseitigsten Instrumentalisten
seine Szene gilt, arbeitete schon mit Stars wie James Brown,
Liza Minelli, Seal und Ray Charles zusammen und tourte mit Udo
Jürgens. Seit 2003 gehört er der Band "Heavytones" an, die die
ProSieben Show "TV Total" mit Stefan Raab musikalisch umrahmt.
[...]
Siegener Zeitung, 13. Mai 2009
Die Crème de la Crème der NRW-Volksmusiker
Rotarier trafen Geschmack des
Publikums / Tolles Trompetensolo von R. Baldauf
Bad Berleburg (hal) - Rotary International und die
Weltgesundheits-organisation (WHO) sind ihrem ergeizigen Ziel,
die Kinderlähmung bis zum Jahr 2012 weltweit auszurotten, wieder
ein kleines Stück näher gekommen. Das Benefizkonzert des
Landesblasorchesters NRW am Sonntagabend im Bürgerhaus,
veranstaltet vom Rotary-Club Berleburg-Laasphe, ist nämlich auf
die erhoffte Resonanz gestoßen.
Die Crème de la Crème des Volksmusikerbundes, eine Auswahl
der besten Musiker aus ganz Nordrhein-Westfalen, überzeugte auf
der ganzen Linie. Das Publikum war schlicht begeistert. Wer
anfangs befürchtet hatte, das erste Stück mit dem Titel "Sleep"
könnte bei den Besuchern Schläfrigkeit hervorrufen, sah sich
spätestens beim Leonard Bernsteins "Candide" eines besseren
belehrt. Der Klangkörper unter Leitung von Chefdirigent Renold
Quade überzeugte mit einem gelungenem Mix aus musikalischen
Traditionen, zeitgenössischen Strömungen, konzertanter und
unterhaltender Musik.
Ähnliches traf auch die Teilnehmer der beiden Workshops zu,
die der international bekannte Solist Rüdiger Baldauf in nur
wenigen Stunden fit für ihre Auftritte gemacht hatte. Über
tosenden Beifall konnten sich die Mitglieder der Swing combo der
Musikschule freuen. [...]
Begeistert zeigte sich auch Monika Brunert-Jetter. Die
Landtagsabgeordnete fungiert nämlich als 1. Vorsitzende des
LBO-Fördervereins, und darauf ist (sie) nach eigenen Angaben
"sehr stolz". [...]
Westfalenpost, 12. Mai 2009
Landesblasorchester NRW glänzt in der letzten
WDR4-Matinée des Jahres 2008
Eschweiler, NRW: Die letzte Live-Veranstaltung der
WDR4-Matinee im Jahr 2008 wurde von der Seebühne im Blausteinsee
bei Eschweiler übertragen. Das LBO NRW eröffnete die Übertragung
vom „schwebenden Rondell der Seebühne“ mit „Band Meeting“ und
führte die gut 1.500 Besucher bei mäßig sonnigem Herbstwetter in
das abwechslungsreiche „Musikantentreffen“.
In dieser letzten von János Kereszti gestalteten Matinée
begrüßte Moderator Reinhard Becker neben dem LBO NRW unter der
Leitung von Renold Quade weitere Interpreten und Bands: das Trio
Rendezvous um Sängerin Kerstin, den Matinee-Stammgast Bea
Larson, das Duo „Geier Sturzflug“, die Schwarzwaldband „Die
Feldberger“ und die 3 Colonias.
Für diese bunte Mischung hatte János Kereszti dem LBO NRW,
das regelmäßig Gast in der ebenfalls von ihm konzipierten
Sendung „Bläserklänge“ war, nach intensivem Austausch mit Renold
Quade die Aufgabe zugedacht, das Thema „Marsch“, Nationen und
Zeiten übergreifend, als musikalisch durchgängiges Grundgerüst
musikalisch in den Mittelpunkt zu stellen. „Band Meeting“ griff
die Idee der bunten Musikmischung auf. Zeitenübergreifend
stellte das LBO NRW den Romantiker Franz Schubert mit einer
Transskription des für vierhändiges Klavier komponierten
Militärmarsch No.1 vor. Die delikaten nicht dem landläufigen
Klischee entsprechenden kammermusikalischen Kontraste spielte
das LBO NRW souverän aus. Der Marsch „Pomp und Circumstance No.
4“ von Edward Elgar wird zwar seltener gespielt als die
berühmtere und von vielen Besuchern aus „Night of the Proms“
erwartete Alternative „Marsch No. 1“, aber auch für diese kleine
Kostbarkeit aus dem britischen Konzertmarsch-repertoire hatte
das Publikum ein offenes Ohr. Über den großen Teich, damit ist
nicht der zum Umwandern, Segeln und Tauchen einladende
Blausteinsee gemeint, sprang das LBO NRW mit dem rasanten und
witzigen amerikanischen Zirkusmarsch „His Honor“. Klassisch und
mit dem Charme der Ballsäle der österreichisch-ungarischen
KuK-Monarchie beendete das LBO NRW nach zwei Stunden
Live-Erlebnis elegant die letzte WDR4-Matinee des Jahres mit dem
Radezky-Marsch.
Zusatz:
János Kereszti ist wenige Tage vor dieser Sendung am Samstag,
13. September 2008, plötzlich und unerwartet gestorben. Seine
Arbeit als Redakteur bei WDR4, wo er Sendungen wie
"Heimatklänge", "Chöre der Völker", "Folklore der Heimat" und
"Bläserklänge" verantwortet hat, wurde landesweit geschätzt.
Vielen Hörern war er besonders durch seine Hafenkonzerte ans
Herz gewachsen. Für das LBO NRW war er in den letzten Jahren ein
fachlich kompetenter und menschlich überzeugender Partner, der
der Bläsermusik neue Wege eröffnet und eine wichtige Plattform
geboten hat.
Mehr auf der Seite des WDR...

Tourneeende in Meschede
Prof. Armin Bachmann von der
Hochschule für Musik Franz Liszt, Weimar und das
Landesblasorchester NRW beendeten ihre gemeinsam NRW-Tournee mit
ihrem dritten gemeinsamen Konzert in Meschede
Meschede, NRW: Nach zwei Konzerten in Verl und Düren
beendeten der Posaunist Prof. Armin Bachmann und das
Landesblasorchester NRW mit einem Benefizkonzert im
sauerländischen Meschede im September ihre erfolgreiche
Zusammenarbeit des Jahres 2008. Zu dieser NRW-weiten Tournee
gehörte auch ein Konzertabend in Rheine, der sich ausschließlich
auf Blechblasensemble konzentrierte.
Unterstützt von der Firma Yamaha Music Central Europe GmbH
besuchten rund 150 aktive „Tiefblechler“ die begehrten
Workshops, die an allen Konzertorten angeboten wurden.
Die Konzerte mit den Gastgeberensembles „Posaunenchor
Rheine“, „Jetzt erst Blech“, „Eifelblech“, „Musikverein Verl“
mit Jugend- und Erwachsenenorchester, dem Sinfonischen
Blasorchester der Musikschule Düren und „ Wind Band Meschede“
waren nicht nur außerordentlich gut besucht, sondern erreichten
ein vielschichtiges Publikum.
Das LBO NRW wartete auch in Meschede wieder mit dem
Posaunenkonzert von Nina Rota auf. Die Instrumentation des
Konzertes hatte der Tessiner Carlo Bellini eigens für diese
Zusammenarbeit zwischen LBO NRW und Armin Bachmann eingerichtet.
Die durchgängig konventionelle postromantische Tonsprache
besticht mit überraschenden Wendungen, die nicht nur dem
Solisten die gesamte Bandbreite der posaunistischen Klangfülle
ermöglicht sondern auch dem Orchester neben der Begleitfunktion
solistische Feinheiten bietet.
Nina Rota arbeitete über Jahrzehnte mit dem Regisseur und
"Bildermenschen" Fellini zusammen. Fellini über Nina Rota: "Er
brauchte keine Bilder von meinen Filmen. Jedesmal wenn ich ihn
nach seinen Melodien zu Filmsequenzen fragte, stellte ich fest,
dass er nicht in Bildern dachte. Seine Welt war eine innere in
ihm selbst, und die Realität fand dazu keinen Zugang." Ergebnis
dieser ungeheuer erfolgreichen Zusammenarbeit sind Titel aus "La
Strada" (1954), "La dolce Vita" (1960) und "Godfather" (1972),
von Marcel Peters stimmungsvoll in einem sinfonischen Portrait
zusammengefasst und begeisternd vom LBO NRW gespielt.
Mit "Pomp and and Circumstance No. 4“ von Edward Elgar, der
ursprünglich für Klavier komponierte Militärmarsch No. 1 von
Franz Schubert und das „Eintreffen der Komödianten und
Springtanz“ aus der Oper „Die verkaufte Braut“ stellte das LBO
NRW eher klassische Musikelemente in den Vordergrund.
Die Mescheder Wind Band unter der Leitung von Graham Mark
Ellis bot ein vor allem von irischen Melodien geprägtes
faszinierendes Kontrastprogramm. Graham Mark Ellis integrierte
spannend japanische Trommelkunst in europäisch geprägte
Bläsermusik. Auch er und sein Orchester musizierten begeistert
und begeisternd mit Prof. Armin Bachmann. Der „Way Down Blues“
ließ Füße der Besucher tippen und die Finger schnippen.
Beide Orchestern verabschiedeten sich gemeinsam mit dem
Wiegenlied Guten Abend , gute Nacht“ von ihrem aufgeschlossenen
und kenntnisreichen Publikum und die etwa 60 Musiker des LBO NRW
machten sich nach diesem Proben- und Konzerttag auf den für
manchen noch mehrstündigen Heimfahrt.
Am 6.12.2007 fand die Mitgliederversammlung des Fördervereins
statt.

Bild: von links nach rechts: Sabine Sieger
(Geschäftsführerin), Herr Prof.Dr.Dr. Sternberg (2. stellvertr.
Vorsitz), Frau Brunert-Jetter (Vorsitz), Herr Renold Quade
(Dirigent LBO) , Andreas Grotendorst (Orchestermanagement LBO),
Frau E. Koschorreck (1. stellvertr. Vorsitz), Robert Moers
(Schatzmeister), Josef Heithausen (Orchestermanagement LBO),
Diemut Lichte (Orchestermanagement LBO), Herman Mieling
(Orchestermanagement LBO), Arnd Bolten (Vizepräsident VMB),
Erwin Spieker (Förderer)
Der Förderverein „Gesellschaft Freunde und Förderer des
Landesblasorchester NRW e.V.“ traf sich am 06.12.2007 zur
Jahreshauptversammlung (JHV) in den Räumen des Landtages in
Düsseldorf.
Die jährlichen Hauptversammlungen werden genutzt allen
Mitgliedern und auch den Gästen einen Überblick diese
Tätigkeiten des Fördervereines zu bieten.
Der Förderverein konnte im Jahr 2007 wieder neue Mitglieder
werben und somit die Gesamtzahl auf 34 erhöhen. Auch die zuletzt
produzierte CD vom Landesblasorchester NRW „Querbeet“ die von
den Erfolgen des LBO NRWs im Zeitraum von den Jahren 2002 bis
2005 zeugen, erfuhr auch mit Hilfe des Fördervereines reißenden
Absatz in den Konzerten der LBOs in Deutschland und auch über
das Internet. Es sind noch einige wenige Exemplare der CD beim
Förderverein erhältlich und können bei der Geschäftsführerin
Sabine Sieger für den Stückpreis von 10 Euro erworben werden.
Bestellung unter
lbofreunde oder Tel 01577 2545793
Der Förderverein sammelte im vergangenen Jahr Spenden und trug
teilweise die Kosten des LBO bei den einzelnen Veranstaltungen,
wo das LBO auftrat. Auch wurden dieses Jahr für das Schlagwerk
wichtige Utensilien gekauft. Das LBO bekam neben einem neuen
Flyer, wo auch die aktuelle Vita des Orchesters inklusive neuen
Foto eingearbeitet wurde, auch noch zusätzliche Banner die auch
auf der Bühne als Blickfang dienen.
Dieses Jahr meldete sich der gesamte Vorstand zur Wiederwahl an
und so konnten alle in Ihren Posten einstimmig bestätigt werden.
So wurde folgender Vorstand gewählt:
Vorsitzende Frau Monika Brunert-Jetter
1. Stellvertr. Vorsitzende Frau Elisabeth Koschorreck
2. Stellvertr. Vorsitzender Herr Prof. Dr. Dr. Sternberg
Geschäftsführerin Sabine Sieger
Schriftführer Werner Hoffmann
Schatzmeister Robert Moers
Landesblasorchester sehr präzise und
überzeugend
(sche) AZ-Web und AN-Online,
08.10.2007, 13:47
Kreis Heinsberg. Die Region erlebte einen großen Tag der
Blasmusik, der den Beweis lieferte, dass sie sich diesseits der
Grenze voll emanzipiert hat und den niederländischen
Nachbarvereinen Paroli bieten kann.
In der Bürgerhalle von Heinsberg-Karken gastierte - mit
Unterstützung des Kreisverbandes vom Volksmusikerbund und des
Instrumentalvereins Karken - das Landesblasorchester NRW, das
seit 1995 unter der Leitung des Düreners Renold Quade steht und
heimische Komponisten bevorzugt. Sie waren zum Teil anwesend und
gaben Erläuterungen zu den Stücken. Die Vermittlerrolle für
diese Verpflichtung spielte Josef Heithausen, der einen heißen
Draht zum Landesverband hat.
Auch wenn die Resonanzauf diesen Auftritt des über
60-köpfigen Vorzeigeorchesters die Stimmung etwas trübte, waren
die Darbietungen über die Maßen glänzend, sehr präzise und
überzeugend.
«Musik aus NRW für NRW» lautete das Motto an diesem Abend.
Neben den jungen Orchestermitgliedern gehörten Sympathie und
Bewunderung den Solisten, an der Spitze Monika Leufgen aus Prüm,
daneben auch ein ungenannter Harfenspieler und Solist am
Englisch-Horn.
Diese Besetzung verriet schon, dass die NRW-Harmonie von
außerordentlich edler Besetzung ist. Und diese wurde auch
wirksam eingesetzt. Professor Heinz Kricke aus Dortmund traf die
Auswahl. Landesregierung wie Landesmusikrat ist es derzeit ein
besonderes Anliegen, das Schaffen einheimischer Komponisten
hervorzuheben. Dass auch originäre Blasmusik keineswegs
«Trockenfutter» sein muss, wurde eindrucksvoll bewiesen.
Landesblasorchester des VMB spielt
zeitgenössische Blasmusik aus NRW
Homepage des LandesMusikRats
Nordrhein-Westfalen e.V. 08.10.07
Das Landesblasorchester des Volksmusikerbunds NRW
präsentierte am 6. Oktober in der Bürgerhalle von
Heinsberg-Karken Komponisten aus Nordrhein-Westfalen. "Musik aus
NRW für NRW" hieß es, und Orchesterleiter Renold Quade verstand
es, das Publikum für das zeitgenössische Komponieren für
Blasorchester zu begeistern. Die 60 Musiker stellen die
bläserische Creme des Volksmusikerbunds NRW dar, dessen
Kreisverband Heinsberg die Veranstaltung zusammen mit dem
Instrumentalverein Karken ausrichtete. Sie war auf besondere
Initiative von Josef Heithausen zustande gekommen und wurde vom
Ministerpräsidenten des Landes NRW gefördert.
Pfingsten 2007
Die Homepage des Fördervereins "Gesellschaft der Freunde und Förderer des Landesblasorchester NRW e.V."
ist endlich online.
Nach viel Arbeit und diversen Rückschlägen hat es doch noch
funktioniert.
November 2006
Landesblasorchester NRW als bestes Auswahlorchester im Wettbewerb ausgezeichnet!
Das LBO NRW nahm im Konzerthaus der Musikstadt Trossingen am
dritten Wettbewerb für Auswahlorchester der Bundesvereinigung
deutscher Orchesterverbände BDO teil. Unter der Leitung von Renold
Quade erspielten sie sich den ersten Platz mit dem Prädikat:
„Mit hervorragendem Erfolg“. Das Orchester wurde mit der
höchsten Punktzahl als bestes Blasorchester
ausgezeichnet.
Das LBO NRW war eines von insgesamt elf Blasorchestern, die in
zwei Leistungsstufen teilnahmen. Als Ernst Burgbacher, Präsident
der Bundesvereinigung deutscher Orchesterverbände, am Sonntag in
einem Festakt das Ergebnis bekannt gab, brandete Riesenjubel
auf. Die sehr intensive und überaus konzentrierte Probenarbeit
hatte sich ausgezahlt. Es war der erste Erfolg eines
NRW-Blasorchesters in diesem Bundeswettbewerb für
Auswahlorchester.
Der Erfolg in Trossingen war nicht nur lohnendes Ergebnis eines
sehr anstrengenden Wochenende, sondern auch eine Bestätigung für
die künstlerische Idee des sinfonischen Blasorchesters. Nach dem
Erfolg beim internationalen Blasmusikfestival im Januar 2005 in
Prag ist dieses Ergebnis nun ein wunderbarer Ansporn für
Dirigent und Orchestermitglieder, weiterhin mit Hingabe zu
musizieren.
Fragen zum Förderverein beantworten wir gerne:
kontakt@lbo-nrw-freunde.de
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