Landesblasorchester NRW glänzt in der letzten
WDR4-Matinée des Jahres 2008
Eschweiler, NRW: Die letzte Live-Veranstaltung der
WDR4-Matinee im Jahr 2008 wurde von der Seebühne im Blausteinsee
bei Eschweiler übertragen. Das LBO NRW eröffnete die Übertragung
vom „schwebenden Rondell der Seebühne“ mit „Band Meeting“ und
führte die gut 1.500 Besucher bei mäßig sonnigem Herbstwetter in
das abwechslungsreiche „Musikantentreffen“.
In dieser letzten von János Kereszti gestalteten Matinée
begrüßte Moderator Reinhard Becker neben dem LBO NRW unter der
Leitung von Renold Quade weitere Interpreten und Bands: das Trio
Rendezvous um Sängerin Kerstin, den Matinee-Stammgast Bea
Larson, das Duo „Geier Sturzflug“, die Schwarzwaldband „Die
Feldberger“ und die 3 Colonias.
Für diese bunte Mischung hatte János Kereszti dem LBO NRW,
das regelmäßig Gast in der ebenfalls von ihm konzipierten
Sendung „Bläserklänge“ war, nach intensivem Austausch mit Renold
Quade die Aufgabe zugedacht, das Thema „Marsch“, Nationen und
Zeiten übergreifend, als musikalisch durchgängiges Grundgerüst
musikalisch in den Mittelpunkt zu stellen. „Band Meeting“ griff
die Idee der bunten Musikmischung auf. Zeitenübergreifend
stellte das LBO NRW den Romantiker Franz Schubert mit einer
Transskription des für vierhändiges Klavier komponierten
Militärmarsch No.1 vor. Die delikaten nicht dem landläufigen
Klischee entsprechenden kammermusikalischen Kontraste spielte
das LBO NRW souverän aus. Der Marsch „Pomp und Circumstance No.
4“ von Edward Elgar wird zwar seltener gespielt als die
berühmtere und von vielen Besuchern aus „Night of the Proms“
erwartete Alternative „Marsch No. 1“, aber auch für diese kleine
Kostbarkeit aus dem britischen Konzertmarsch-repertoire hatte
das Publikum ein offenes Ohr. Über den großen Teich, damit ist
nicht der zum Umwandern, Segeln und Tauchen einladende
Blausteinsee gemeint, sprang das LBO NRW mit dem rasanten und
witzigen amerikanischen Zirkusmarsch „His Honor“. Klassisch und
mit dem Charme der Ballsäle der österreichisch-ungarischen
KuK-Monarchie beendete das LBO NRW nach zwei Stunden
Live-Erlebnis elegant die letzte WDR4-Matinee des Jahres mit dem
Radezky-Marsch.
Zusatz:
János Kereszti ist wenige Tage vor dieser Sendung am Samstag,
13. September 2008, plötzlich und unerwartet gestorben. Seine
Arbeit als Redakteur bei WDR4, wo er Sendungen wie
"Heimatklänge", "Chöre der Völker", "Folklore der Heimat" und
"Bläserklänge" verantwortet hat, wurde landesweit geschätzt.
Vielen Hörern war er besonders durch seine Hafenkonzerte ans
Herz gewachsen. Für das LBO NRW war er in den letzten Jahren ein
fachlich kompetenter und menschlich überzeugender Partner, der
der Bläsermusik neue Wege eröffnet und eine wichtige Plattform
geboten hat.
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Tourneeende in Meschede
Prof. Armin Bachmann von der
Hochschule für Musik Franz Liszt, Weimar und das
Landesblasorchester NRW beendeten ihre gemeinsam NRW-Tournee mit
ihrem dritten gemeinsamen Konzert in Meschede
Meschede, NRW: Nach zwei Konzerten in Verl und Düren
beendeten der Posaunist Prof. Armin Bachmann und das
Landesblasorchester NRW mit einem Benefizkonzert im
sauerländischen Meschede im September ihre erfolgreiche
Zusammenarbeit des Jahres 2008. Zu dieser NRW-weiten Tournee
gehörte auch ein Konzertabend in Rheine, der sich ausschließlich
auf Blechblasensemble konzentrierte.
Unterstützt von der Firma Yamaha Music Central Europe GmbH
besuchten rund 150 aktive „Tiefblechler“ die begehrten
Workshops, die an allen Konzertorten angeboten wurden.
Die Konzerte mit den Gastgeberensembles „Posaunenchor
Rheine“, „Jetzt erst Blech“, „Eifelblech“, „Musikverein Verl“
mit Jugend- und Erwachsenenorchester, dem Sinfonischen
Blasorchester der Musikschule Düren und „ Wind Band Meschede“
waren nicht nur außerordentlich gut besucht, sondern erreichten
ein vielschichtiges Publikum.
Das LBO NRW wartete auch in Meschede wieder mit dem
Posaunenkonzert von Nina Rota auf. Die Instrumentation des
Konzertes hatte der Tessiner Carlo Bellini eigens für diese
Zusammenarbeit zwischen LBO NRW und Armin Bachmann eingerichtet.
Die durchgängig konventionelle postromantische Tonsprache
besticht mit überraschenden Wendungen, die nicht nur dem
Solisten die gesamte Bandbreite der posaunistischen Klangfülle
ermöglicht sondern auch dem Orchester neben der Begleitfunktion
solistische Feinheiten bietet.
Nina Rota arbeitete über Jahrzehnte mit dem Regisseur und
"Bildermenschen" Fellini zusammen. Fellini über Nina Rota: "Er
brauchte keine Bilder von meinen Filmen. Jedesmal wenn ich ihn
nach seinen Melodien zu Filmsequenzen fragte, stellte ich fest,
dass er nicht in Bildern dachte. Seine Welt war eine innere in
ihm selbst, und die Realität fand dazu keinen Zugang." Ergebnis
dieser ungeheuer erfolgreichen Zusammenarbeit sind Titel aus "La
Strada" (1954), "La dolce Vita" (1960) und "Godfather" (1972),
von Marcel Peters stimmungsvoll in einem sinfonischen Portrait
zusammengefasst und begeisternd vom LBO NRW gespielt.
Mit "Pomp and and Circumstance No. 4“ von Edward Elgar, der
ursprünglich für Klavier komponierte Militärmarsch No. 1 von
Franz Schubert und das „Eintreffen der Komödianten und
Springtanz“ aus der Oper „Die verkaufte Braut“ stellte das LBO
NRW eher klassische Musikelemente in den Vordergrund.
Die Mescheder Wind Band unter der Leitung von Graham Mark
Ellis bot ein vor allem von irischen Melodien geprägtes
faszinierendes Kontrastprogramm. Graham Mark Ellis integrierte
spannend japanische Trommelkunst in europäisch geprägte
Bläsermusik. Auch er und sein Orchester musizierten begeistert
und begeisternd mit Prof. Armin Bachmann. Der „Way Down Blues“
ließ Füße der Besucher tippen und die Finger schnippen.
Beide Orchestern verabschiedeten sich gemeinsam mit dem
Wiegenlied Guten Abend , gute Nacht“ von ihrem aufgeschlossenen
und kenntnisreichen Publikum und die etwa 60 Musiker des LBO NRW
machten sich nach diesem Proben- und Konzerttag auf den für
manchen noch mehrstündigen Heimfahrt.
Am 6.12.2007 fand die Mitgliederversammlung des Fördervereins
statt.

Bild: von links nach rechts: Sabine Sieger
(Geschäftsführerin), Herr Prof.Dr.Dr. Sternberg (2. stellvertr.
Vorsitz), Frau Brunert-Jetter (Vorsitz), Herr Renold Quade
(Dirigent LBO) , Andreas Grotendorst (Orchestermanagement LBO),
Frau E. Koschorreck (1. stellvertr. Vorsitz), Robert Moers
(Schatzmeister), Josef Heithausen (Orchestermanagement LBO),
Diemut Lichte (Orchestermanagement LBO), Herman Mieling
(Orchestermanagement LBO), Arnd Bolten (Vizepräsident VMB),
Erwin Spieker (Förderer)
Der Förderverein „Gesellschaft Freunde und Förderer des
Landesblasorchester NRW e.V.“ traf sich am 06.12.2007 zur
Jahreshauptversammlung (JHV) in den Räumen des Landtages in
Düsseldorf.
Die jährlichen Hauptversammlungen werden genutzt allen
Mitgliedern und auch den Gästen einen Überblick diese
Tätigkeiten des Fördervereines zu bieten.
Der Förderverein konnte im Jahr 2007 wieder neue Mitglieder
werben und somit die Gesamtzahl auf 34 erhöhen. Auch die zuletzt
produzierte CD vom Landesblasorchester NRW „Querbeet“ die von
den Erfolgen des LBO NRWs im Zeitraum von den Jahren 2002 bis
2005 zeugen, erfuhr auch mit Hilfe des Fördervereines reißenden
Absatz in den Konzerten der LBOs in Deutschland und auch über
das Internet. Es sind noch einige wenige Exemplare der CD beim
Förderverein erhältlich und können bei der Geschäftsführerin
Sabine Sieger für den Stückpreis von 10 Euro erworben werden.
Bestellung unter
lbofreunde oder Tel 01577 2545793
Der Förderverein sammelte im vergangenen Jahr Spenden und trug
teilweise die Kosten des LBO bei den einzelnen Veranstaltungen,
wo das LBO auftrat. Auch wurden dieses Jahr für das Schlagwerk
wichtige Utensilien gekauft. Das LBO bekam neben einem neuen
Flyer, wo auch die aktuelle Vita des Orchesters inklusive neuen
Foto eingearbeitet wurde, auch noch zusätzliche Banner die auch
auf der Bühne als Blickfang dienen.
Dieses Jahr meldete sich der gesamte Vorstand zur Wiederwahl an
und so konnten alle in Ihren Posten einstimmig bestätigt werden.
So wurde folgender Vorstand gewählt:
Vorsitzende Frau Monika Brunert-Jetter
1. Stellvertr. Vorsitzende Frau Elisabeth Koschorreck
2. Stellvertr. Vorsitzender Herr Prof. Dr. Dr. Sternberg
Geschäftsführerin Sabine Sieger
Schriftführer Werner Hoffmann
Schatzmeister Robert Moers
Landesblasorchester sehr präzise und
überzeugend
(sche) AZ-Web und AN-Online,
08.10.2007, 13:47
Kreis Heinsberg. Die Region erlebte einen großen Tag der
Blasmusik, der den Beweis lieferte, dass sie sich diesseits der
Grenze voll emanzipiert hat und den niederländischen
Nachbarvereinen Paroli bieten kann.
In der Bürgerhalle von Heinsberg-Karken gastierte - mit
Unterstützung des Kreisverbandes vom Volksmusikerbund und des
Instrumentalvereins Karken - das Landesblasorchester NRW, das
seit 1995 unter der Leitung des Düreners Renold Quade steht und
heimische Komponisten bevorzugt. Sie waren zum Teil anwesend und
gaben Erläuterungen zu den Stücken. Die Vermittlerrolle für
diese Verpflichtung spielte Josef Heithausen, der einen heißen
Draht zum Landesverband hat.
Auch wenn die Resonanzauf diesen Auftritt des über
60-köpfigen Vorzeigeorchesters die Stimmung etwas trübte, waren
die Darbietungen über die Maßen glänzend, sehr präzise und
überzeugend.
«Musik aus NRW für NRW» lautete das Motto an diesem Abend.
Neben den jungen Orchestermitgliedern gehörten Sympathie und
Bewunderung den Solisten, an der Spitze Monika Leufgen aus Prüm,
daneben auch ein ungenannter Harfenspieler und Solist am
Englisch-Horn.
Diese Besetzung verriet schon, dass die NRW-Harmonie von
außerordentlich edler Besetzung ist. Und diese wurde auch
wirksam eingesetzt. Professor Heinz Kricke aus Dortmund traf die
Auswahl. Landesregierung wie Landesmusikrat ist es derzeit ein
besonderes Anliegen, das Schaffen einheimischer Komponisten
hervorzuheben. Dass auch originäre Blasmusik keineswegs
«Trockenfutter» sein muss, wurde eindrucksvoll bewiesen.
Landesblasorchester des VMB spielt
zeitgenössische Blasmusik aus NRW
Homepage des LandesMusikRats
Nordrhein-Westfalen e.V. 08.10.07
Das Landesblasorchester des Volksmusikerbunds NRW
präsentierte am 6. Oktober in der Bürgerhalle von
Heinsberg-Karken Komponisten aus Nordrhein-Westfalen. "Musik aus
NRW für NRW" hieß es, und Orchesterleiter Renold Quade verstand
es, das Publikum für das zeitgenössische Komponieren für
Blasorchester zu begeistern. Die 60 Musiker stellen die
bläserische Creme des Volksmusikerbunds NRW dar, dessen
Kreisverband Heinsberg die Veranstaltung zusammen mit dem
Instrumentalverein Karken ausrichtete. Sie war auf besondere
Initiative von Josef Heithausen zustande gekommen und wurde vom
Ministerpräsidenten des Landes NRW gefördert.
Pfingsten 2007
Die Homepage des Fördervereins "Gesellschaft der Freunde und Förderer des Landesblasorchester NRW e.V."
ist endlich online.
Nach viel Arbeit und diversen Rückschlägen hat es doch noch
funktioniert.
November 2006
Landesblasorchester NRW als bestes Auswahlorchester im Wettbewerb ausgezeichnet!
Das LBO NRW nahm im Konzerthaus der Musikstadt Trossingen am
dritten Wettbewerb für Auswahlorchester der Bundesvereinigung
deutscher Orchesterverbände BDO teil. Unter der Leitung von Renold
Quade erspielten sie sich den ersten Platz mit dem Prädikat:
„Mit hervorragendem Erfolg“. Das Orchester wurde mit der
höchsten Punktzahl als bestes Blasorchester
ausgezeichnet.
Das LBO NRW war eines von insgesamt elf Blasorchestern, die in
zwei Leistungsstufen teilnahmen. Als Ernst Burgbacher, Präsident
der Bundesvereinigung deutscher Orchesterverbände, am Sonntag in
einem Festakt das Ergebnis bekannt gab, brandete Riesenjubel
auf. Die sehr intensive und überaus konzentrierte Probenarbeit
hatte sich ausgezahlt. Es war der erste Erfolg eines
NRW-Blasorchesters in diesem Bundeswettbewerb für
Auswahlorchester.
Der Erfolg in Trossingen war nicht nur lohnendes Ergebnis eines
sehr anstrengenden Wochenende, sondern auch eine Bestätigung für
die künstlerische Idee des sinfonischen Blasorchesters. Nach dem
Erfolg beim internationalen Blasmusikfestival im Januar 2005 in
Prag ist dieses Ergebnis nun ein wunderbarer Ansporn für
Dirigent und Orchestermitglieder, weiterhin mit Hingabe zu
musizieren.
Fragen zum Förderverein beantworten wir gerne:
kontakt@lbo-nrw-freunde.de
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